Das Haus sollte ebenerdig organisiert sein.Foto: Trint + Keuder d.n.a.
Wohnen
villa_k
Franz-Seiwert-Straße 13 a
50933 Köln
Müngersdorf
50933 Köln
Müngersdorf
Es ist selten, daß privaten Bauherren sich im Laufe ihres Lebens zwei Häuser bauen; aber es soll vorkommen.
Erwähnenswert aber ist die Tatsache, daß dieselben Bauherren den Sohn des Architektenpaares, welches das erste Wohnhaus gebaut hat, mit der Planung des zweiten Wohnhauses gut dreißig Jahre später beauftragen.
Wirklich einmalig wird die ganze Geschichte dann, wenn sowohl das erste wie auch das zweite Wohnhaus den Kölner Architekturpreis bekommt.
So geschehen mit dem hier besprochenen zweiten Wohnhaus des Ehepaares K - der villa_k.
Die Aufgabe an die Architekten bestand in der Planung eines Hauses, das ebenerdig organisiert ist und einen starken Bezug zum umgebenden Grün haben sollte - angelehnt an die Idee eines englischen Landhauses.
Entstanden ist ein ein völlig unenglisches Haus. Bis zum ausgeführten Entwurf war es also ein langer Weg, den weder die Bauherren noch die Architekten bereut haben.
Das beeindruckend klare Konzept schafft verschiedene Raumsituationen durch Blickachsen in gestaffelte Außenräume und durch Variationen bei den begrenzenden Einfriedungen. Der Baukörper selbst ist geprägt durch eine klare formale Sachlichkeit und die Verwendung weniger, aber hochwertiger Materialien.
Weiter Projekte von d.n.a. architekten:
-> Kurzzeit Altenpflege, Köln Brück
Erwähnenswert aber ist die Tatsache, daß dieselben Bauherren den Sohn des Architektenpaares, welches das erste Wohnhaus gebaut hat, mit der Planung des zweiten Wohnhauses gut dreißig Jahre später beauftragen.
Wirklich einmalig wird die ganze Geschichte dann, wenn sowohl das erste wie auch das zweite Wohnhaus den Kölner Architekturpreis bekommt.
So geschehen mit dem hier besprochenen zweiten Wohnhaus des Ehepaares K - der villa_k.
Die Aufgabe an die Architekten bestand in der Planung eines Hauses, das ebenerdig organisiert ist und einen starken Bezug zum umgebenden Grün haben sollte - angelehnt an die Idee eines englischen Landhauses.
Entstanden ist ein ein völlig unenglisches Haus. Bis zum ausgeführten Entwurf war es also ein langer Weg, den weder die Bauherren noch die Architekten bereut haben.
Das beeindruckend klare Konzept schafft verschiedene Raumsituationen durch Blickachsen in gestaffelte Außenräume und durch Variationen bei den begrenzenden Einfriedungen. Der Baukörper selbst ist geprägt durch eine klare formale Sachlichkeit und die Verwendung weniger, aber hochwertiger Materialien.
Weiter Projekte von d.n.a. architekten:
-> Kurzzeit Altenpflege, Köln Brück
Sichtbeton - als massives, schweres Material - wird für die Abschottung des Hauses verwendet und bildet Eingangsbereich und den Autounterstand.
Betonscheiben, wie ein Labyrinth aufgestellt, umschliessen das Grundstück und schaffen Aussenräume unterschiedlichster Charaktere. Die Komposition der Betonscheiben und des Gebäudevolumens läßt das Grundstück weitläufiger erscheinen als es ist.
Als Kontrast zum Beton liegt das Haus wie ein langgestrecktes Holzstück im parkartigen Garten. Die Fassade aus aus naturbelassenen Plantagen-Teak-Holz-Latten wird durch die raumhohen Fenster gegliedert. Verbunden werden die beiden Elemente Holz und Beton von einem quer darüberliegenden Stahlrahmen, der Begrünung und mobile Verschattung aufnimmt. So entsteht in diesem Zwischenraum im Sommer ein Wohnraum mit Blick über Teich und Steinwiese.
Die Planung großer Teile des Innenausbaus, wiederum mit Teakholz, wurde durch einen Bootsbauer unterstützt. Das Holz wurde als Bodenbelag, für die frei eingespannten Treppenstufen sowie teilweise als Wandbekleidung und kombinierte Möbeleinbauten eingesetzt.
Gemeinsam mit der Verwendung des Materials im Aussenbereich und an der Fassade wird dem Wunsch nach Homogenität Rechnung getragen.
Gregor Steiniger
November 2003
Betonscheiben, wie ein Labyrinth aufgestellt, umschliessen das Grundstück und schaffen Aussenräume unterschiedlichster Charaktere. Die Komposition der Betonscheiben und des Gebäudevolumens läßt das Grundstück weitläufiger erscheinen als es ist.
Als Kontrast zum Beton liegt das Haus wie ein langgestrecktes Holzstück im parkartigen Garten. Die Fassade aus aus naturbelassenen Plantagen-Teak-Holz-Latten wird durch die raumhohen Fenster gegliedert. Verbunden werden die beiden Elemente Holz und Beton von einem quer darüberliegenden Stahlrahmen, der Begrünung und mobile Verschattung aufnimmt. So entsteht in diesem Zwischenraum im Sommer ein Wohnraum mit Blick über Teich und Steinwiese.
Die Planung großer Teile des Innenausbaus, wiederum mit Teakholz, wurde durch einen Bootsbauer unterstützt. Das Holz wurde als Bodenbelag, für die frei eingespannten Treppenstufen sowie teilweise als Wandbekleidung und kombinierte Möbeleinbauten eingesetzt.
Gemeinsam mit der Verwendung des Materials im Aussenbereich und an der Fassade wird dem Wunsch nach Homogenität Rechnung getragen.
Gregor Steiniger
November 2003
Zurück
Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 58 |
| Baujahr | 1998 |
| Eigentümer | privat |
| Bauherr | privat |
| Architekt | Trint + Kreuder d.n.a. |
| Fotos von | Trint + Kreuder d.n.a. |
Weitere Objekte von Trint + Kreuder d.n.a.
Seiler HöfeKurzzeit Altenpflege, Köln Brück
Umnutzung F&G in Mülheim






