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Stadtvillen Marienburg

Die hochwertige Fassadenverkleidung aus Tuffstein und einem Basaltsockel an den Stadtvillen in Marienburg
Foto: Jens Willebrand 


Wohnen

Stadtvillen Marienburg


Unter den Ulmen 1b-e
50968 Köln
Marienburg

Versteckt liegt das Glück der Erfolgreichen und Tüchtigen - eine Wohnanlage mitten im Grün Marienburgs. Im alten Kölner Villenviertel eingebettet und doch mit dem Ziel, das Grundstück auszufüllen und dem Stadtmenschen seinen Traum vom Leben in der städtischen Natur zu ermöglichen.

Tatsächlich ist die Lage des Grundstücks privilegiert: im Areal zwischen Bayenthalgürtel, Unter den Ulmen und am Rhein wurden die Gebäude in der zweiten Reihe errichtet - geschützt vor zu neugierigen Blicken. Der ein oder andere alte Baum durfte bleiben, um den Bewohnern der 21 Wohneinheiten und des Atelierhauses den Blick in eine kleine Parklandschaft zu ermöglichen.

Für das Investorenprojekt wurde 1996 ein Wettbewerb ausgelobt, den das Büro Johannes Schilling, Köln gewann. Der Architekt interpretiert das Thema Stadtvilla in Bezug auf mehr Raum, mehr Licht und eine hochwertige Materialauswahl für viele Bewohner unter einem Dach.

Der Spagat zwischen individuellem architektonischen Anspruch und guter Verkaufbarkeit der Einheiten wird gelöst durch die kompakte Anordnung der Häuser im weitläufigen Grün, eine hohe Flexibilität bei der Grundrissgestaltung, dem Kanon der verwendeten hochwertigen (Innenraum-) Materialien und der für die Umgebung ungewohnten großformatigen Fassadenverkleidung aus Tuffstein und einem Basaltsockel. Die Staffelgeschosse sind mit Holzverkleidungen in Leichtbauweise ausgeführt, ein Walmdach aus Zinkblech schließt die Gebäude ab.




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Mitentscheiden konnten die zukünftigen Bewohner bei der Grundrissgestaltung und den verwendeten Materialien; Granit oder Marmor in den Bädern, Buchenparkett oder Terrakottaboden im Wohnbereich standen zur Wahl - insgesamt bewegt sich die Ausstattung der Wohnungen auf einem hohen Niveau.

Bei drei der vier Häuser sind die Geschosse jeweils in zwei unterschiedlich große Wohnungen aufgeteilt. Ein geräumiges Penthaus, das von Dachterrassen umsäumt wird, bildet im letzten Geschoss den Abschluss. Vorgegeben waren bei den Grundrissen nur die Erschließung, Sanitärstränge und ein Statik-/Installationskern. Jede Einheit verfügt über eine Loggia sowie einen Erker.
Das vierte Gebäude unterscheidet sich von den übrigen, sowohl durch seine schnörkellose Putzfassade ohne Vor- und Rücksprünge als auch durch die Gesamtnutzung durch nur einen Besitzer; auch die Bezeichnung hebt sich von den "Villenwohnungen" ab: es ist das "Atelierhaus".

Auf das Grundstück fahren können nur die Bewohner; die Fahrzeuge verschwinden in einer Tiefgarage. Besucher sollten generell angemeldet sein, da sonst nur ein Blick über den gut gesicherten Zugang bleibt.

Gregor Steiniger
November 2003

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