Freizeit
Außensauna Weidenbad
Ostlandstraße 39
50858 Köln
Müngersdorf
50858 Köln
Müngersdorf
Das in den 1970er Jahren errichtete Hallenschwimmbad wurde 2001 um eine Außensauna erweitert. Der von den Kölner Architekten Goerdt + Schwarz & Kruchen entworfene eingeschossige und flachgedeckte Riegel liegt in einem rechteckigen Hofraum. Grau lasierte, geschosshohe Kerto-Platten schirmen den Bau von der äußeren Umgebung ab und schaffen so einen ruhigen Außenbereich. Die Verbindung zum Schwimmbad erfolgt durch einen schmalen, überdeckten Gang, der den Saunahof in zwei Zonen, Sauna-und Ruhebereich, teilt.
Die Außensauna zeichnet sich durch einfachen Grundriss und eine klare Formensprache aus. Die verschiedenen Funktionen der Sauna – Finnsauna, Duschen, Fußbecken, Biosauna und Ruheraum – sind linear aneinandergereiht. Konzeptbestimmend waren – so die Architektin Irene Schwarz - die Übergänge von Heiß und Kalt, Ruhe und Wasser, Innen und Außen.
Die Außensauna zeichnet sich durch einfachen Grundriss und eine klare Formensprache aus. Die verschiedenen Funktionen der Sauna – Finnsauna, Duschen, Fußbecken, Biosauna und Ruheraum – sind linear aneinandergereiht. Konzeptbestimmend waren – so die Architektin Irene Schwarz - die Übergänge von Heiß und Kalt, Ruhe und Wasser, Innen und Außen.
Das Thema „Heiß und Kalt“ wird sowohl durch die eingesetzten Materialen Holz, Glas, Keramik und Stahl charakterisiert als auch durch die kräftigen Farben. Ein helles, leuchtendes Blau für den Wasserbereich und ein tiefes, warmes Orange für den Ruhebereich bestimmen den Ort.
Die Zonierung in einen Wasser- und einen Ruhebereich wird durch den Verbindungsgang zum Schwimmbad auch außen im Saunahof nachvollzogen. Ruhe- und Wasserbereich sind dort über einen vor der Fensterfront des Saunariegels verlaufenden Holzsteg und einen Durchlass im Gang miteinander verbunden. Der baumbestandene und kiesbedeckte Saunahof wird durch weitgespannte, raumhohe Fensterflächen und gläserne Türen in alle Funktionsbereiche miteinbezogen. Selbst in der Sauna ist das Licht- und Schattenspiel der Platanen im Saunahof wahrnehmbar.
Einmal der Straßenkleidung entledigt, bietet sich es sich an, die Besichtigung der Außensauna während der regulären Öffnungszeiten (s. Objektdaten) mit einem schweißtreibenden Saunagang zu verbinden. Denn Saunen ist gesund. Ein Saunabad entschlackt, stärkt den Kreislauf und härtet ab. Deshalb hier ein paar kurze Tipps zum "richtigen Saunabaden":
1. Ein Saunabad dauert ca. 1 ½ bis 2 Stunden und besteht in der Regel aus 2-3 Saunagängen.
2. Nicht vor oder sofort nach dem Essen in die Sauna gehen.
3. Vorreinigung durch ein Duschbad. Bei kalten Füßen: kurzes, warmes Fußbad.
4. Saunagang von 10 bis max. 15 Minuten. Biosauna mit 45 -60 ° oder Finnsauna mit 90°. Auf den obersten Liegen, wo es am wärmsten ist, liegt man, auf der unteren sitzt man. Die letzten Minuten des Saunagangs entspannt man im Sitzen. Dabei kann man noch einmal mit der Löyly-Kelle Wasser auf die Steine geben, um das finnische Saunaklima zu erhalten.
5. Abkühlungsphase von ca. 12 Minuten mit Bewegung an der frischen Luft. Unter der kalten Dusche oder durch kalten Schlauchguss weiter abkühlen und mit einem warmen Fußbad abschließen.
6. Ruhephase im Liegen (ca. 12 Minuten).
Yola Thormann
September 2003
Die Zonierung in einen Wasser- und einen Ruhebereich wird durch den Verbindungsgang zum Schwimmbad auch außen im Saunahof nachvollzogen. Ruhe- und Wasserbereich sind dort über einen vor der Fensterfront des Saunariegels verlaufenden Holzsteg und einen Durchlass im Gang miteinander verbunden. Der baumbestandene und kiesbedeckte Saunahof wird durch weitgespannte, raumhohe Fensterflächen und gläserne Türen in alle Funktionsbereiche miteinbezogen. Selbst in der Sauna ist das Licht- und Schattenspiel der Platanen im Saunahof wahrnehmbar.
Einmal der Straßenkleidung entledigt, bietet sich es sich an, die Besichtigung der Außensauna während der regulären Öffnungszeiten (s. Objektdaten) mit einem schweißtreibenden Saunagang zu verbinden. Denn Saunen ist gesund. Ein Saunabad entschlackt, stärkt den Kreislauf und härtet ab. Deshalb hier ein paar kurze Tipps zum "richtigen Saunabaden":
1. Ein Saunabad dauert ca. 1 ½ bis 2 Stunden und besteht in der Regel aus 2-3 Saunagängen.
2. Nicht vor oder sofort nach dem Essen in die Sauna gehen.
3. Vorreinigung durch ein Duschbad. Bei kalten Füßen: kurzes, warmes Fußbad.
4. Saunagang von 10 bis max. 15 Minuten. Biosauna mit 45 -60 ° oder Finnsauna mit 90°. Auf den obersten Liegen, wo es am wärmsten ist, liegt man, auf der unteren sitzt man. Die letzten Minuten des Saunagangs entspannt man im Sitzen. Dabei kann man noch einmal mit der Löyly-Kelle Wasser auf die Steine geben, um das finnische Saunaklima zu erhalten.
5. Abkühlungsphase von ca. 12 Minuten mit Bewegung an der frischen Luft. Unter der kalten Dusche oder durch kalten Schlauchguss weiter abkühlen und mit einem warmen Fußbad abschließen.
6. Ruhephase im Liegen (ca. 12 Minuten).
Yola Thormann
September 2003
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Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 054 |
| Baujahr | 2001 |
| Eigentümer | Kölnbäder GmbH |
| Bauherr | Kölnbäder GmbH |
| Architekt | Goerdt + Schwarz & Kruchen, Köln |
| Fotos von | I. Schwarz, Köln; Yola Thormann, Bonn |
| Besichtigung | Mo, Mi + Fr: 8.30 - 21.30 Uhr; Di: 15.00 - 21.30 Uhr (D); Sa + So: 9.30 - 16.30 Uhr |
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