Neue Nutzung in alten Gemäuern: Das Deutsche Sport & Olympia MuseumFoto: Helmut Stahl
Kunst & Kultur
Deutsches Sport & Olympia Museum
Rheinauhafen 1
50687 Köln
Innenstadt
50687 Köln
Innenstadt
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Schokoladenmuseum und im Kontext der Umnutzung des Rheinauhafens zum Freizeit-, Wohn- und Büroareal, entstand in den neunziger Jahren ein weiteres Museum auf der Landzunge. Der Zugang erfolgt über die hydraulische Drehbrücke an der Hafeneinfahrt.
Die Substanz der alten Zollhalle 10 des Rheinauhafens sollte erkennbar bleiben, gleichzeitig moderne Museumsarchitektur entstehen. Das Architekturbüro Walter von Lom & Partner in Köln legte einen Entwurf vor, der die Kombination dieser Anforderungen umsetzte. Die Herstellungskosten für den Umbau betrugen 11,5 Millionen DM.
Die Renovierung der alten Bausubstanz intendierte eine Imagination des Ursprünglichen. Auch die behutsame Ergänzung nicht mehr vorhandener Gebäudeteile weckt die Erinnerung an die historischen Formen der Zollhalle. Besonders augenfällig wirkt in diesem Kontext die Rekonstruktion der Dachlandschaft. Das zweigeschossige langgestreckte Gebäude erhielt an den vier Ecken und in der Mitte markante Aufbauten. Dabei wurde die ursprüngliche Dacheindeckung nicht rekonstruiert, sondern durch Stahlskelette an den Ecken und Steinquader in der Mitte ersetzt. Letztere kennzeichnen gleichzeitig den Zugang zum Museum in der Mittelachse der Langseite.
In direkter Nähe:
->FrauenMediaTurm
->Hafenamt im Rheinauhafen
Teil des städtebaulichen Sanierungsgebietes:
->Rheinauhafen
Die Substanz der alten Zollhalle 10 des Rheinauhafens sollte erkennbar bleiben, gleichzeitig moderne Museumsarchitektur entstehen. Das Architekturbüro Walter von Lom & Partner in Köln legte einen Entwurf vor, der die Kombination dieser Anforderungen umsetzte. Die Herstellungskosten für den Umbau betrugen 11,5 Millionen DM.
Die Renovierung der alten Bausubstanz intendierte eine Imagination des Ursprünglichen. Auch die behutsame Ergänzung nicht mehr vorhandener Gebäudeteile weckt die Erinnerung an die historischen Formen der Zollhalle. Besonders augenfällig wirkt in diesem Kontext die Rekonstruktion der Dachlandschaft. Das zweigeschossige langgestreckte Gebäude erhielt an den vier Ecken und in der Mitte markante Aufbauten. Dabei wurde die ursprüngliche Dacheindeckung nicht rekonstruiert, sondern durch Stahlskelette an den Ecken und Steinquader in der Mitte ersetzt. Letztere kennzeichnen gleichzeitig den Zugang zum Museum in der Mittelachse der Langseite.
In direkter Nähe:
->FrauenMediaTurm
->Hafenamt im Rheinauhafen
Teil des städtebaulichen Sanierungsgebietes:
->Rheinauhafen
Im Innern sind die ursprüngliche Architektur der zweigeschossigen Halle und ihre Wand- und Fenstergestaltung sichtbar geblieben. Die Verwendung von Stahl und Glas für die neuen Einbauten entspricht ebenfalls dem Charakter der ursprünglichen Industriearchitektur. Neue funktionale Elemente sind als solche erkennbar in die historische Architektur integriert worden und dienen immer der Funktionalität und den Bedürfnissen des Museumsbetriebs. Im Obergeschoss ist die Daueraustellung untergebracht. Durch die Öffnung der Decke und eine umlaufende Galerie entstand eine Sichtverbindung zu Foyer und Cafeteria im Erdgeschoss.
Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Eingangsbereich und der Cafeteria mit Außenterrasse am Rhein im Zentrum der Halle auch Raum für Sonderausstellungen, Veranstaltungen und ein Live-Studio für Sportsendungen im nördlichen bzw. südlichen Drittel des Gebäudes.
Der Zugang zum Obergeschoss und auf das Dach des Museums erfolgt über einen Aufzug und die Treppe im Foyer. Weitere Zugangsmöglichkeiten bieten gläserne Aufzug- und Treppentürme, die außen an der Kopfseite des Museums angebaut wurden.
Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Eingangsbereich und der Cafeteria mit Außenterrasse am Rhein im Zentrum der Halle auch Raum für Sonderausstellungen, Veranstaltungen und ein Live-Studio für Sportsendungen im nördlichen bzw. südlichen Drittel des Gebäudes.
Der Zugang zum Obergeschoss und auf das Dach des Museums erfolgt über einen Aufzug und die Treppe im Foyer. Weitere Zugangsmöglichkeiten bieten gläserne Aufzug- und Treppentürme, die außen an der Kopfseite des Museums angebaut wurden.
Die gesamte Ausstellungs- und Aktionsfläche umfasst ca. 2.000 qm. Die Dauerausstellung im Obergeschoss präsentiert 2500 Jahre Sportgeschichte von den Anfängen in Olympia bis zu modernen Wettkämpfen. Durch den Einbau der Galerie entstand ein Rundweg, der die Besucher durch die Inszenierungen und verschiedenen Themenbereiche leitet.
Der Einbau der Ausstellungsarchitektur wurde transparent gestaltet, so dass die Struktur der alten Zollhalle erkennbar blieb. Der neutrale weiße Wandputz und der ochsenblutrote Fußboden unterstützen diese Intention. Auf der Dachfläche bot sich der Einbau von Wettkampfstätten über dem Rheinufer geradezu an. Dort entstanden ein Fußball- und einen Tennisplatz.
Simone Mergen
August 2003
Der Einbau der Ausstellungsarchitektur wurde transparent gestaltet, so dass die Struktur der alten Zollhalle erkennbar blieb. Der neutrale weiße Wandputz und der ochsenblutrote Fußboden unterstützen diese Intention. Auf der Dachfläche bot sich der Einbau von Wettkampfstätten über dem Rheinufer geradezu an. Dort entstanden ein Fußball- und einen Tennisplatz.
Simone Mergen
August 2003
Zurück
Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 049 |
| Baujahr | 1999 |
| Eigentümer | Deutsches Sport- und Olympia Museum |
| Bauherr | Stadt Köln |
| Architekt | Walter von Lom & Partner |
| Fotos von | Helmut Stahl |
| Besichtigung | Öffnungszeiten Di-Fr 10.00 - 18.00 Uhr, Sa u. So. 11.00 - 19.00 Uhr |
Weitere Objekte in der Nähe
Rheinauhafen (0,307 km)Kunsthochschule für Medien (0,432 km)
Kindertagesstätte Alte Wagenhalle (0,616 km)
Hafenamt im Rheinauhafen (0,673 km)
wohnwer[f]t (0,712 km)
Kontor 19 (0,778 km)
FrauenMediaTurm (0,825 km)
Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud (0,826 km)
Renzo Pianos Weltstadthaus (0,972 km)
Pfarrkirche Sankt Peter (0,981 km)










