Bauten für Kinder
Kindertagesstätte Alte Wagenhalle
Zugasse 1
50678 Köln
Innenstadt
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Innenstadt
Angrenzend an das ehemalige Werksgelände der Fa. Stollwerck stellte sich auch für die ehemalige Postfuhrhalle die Frage nach einer geeigneten Umnutzung. Die Architekten Sandro Graf von Einsiedel und Reinhard Haeffner entwarfen den Umbau zur Kindertagesstätte. Höhe und Ausmaße des großen Ziegelbaus, der außer jeweils drei Toren und Dachlaternen keine weiteren Öffnungen hatte, schienen diesem Vorhaben zunächst entgegenzustehen. Aber die gelungene Neugestaltung hat den Ort den Bedürfnissen der KITA angepaßt und gleichzeitig seine Geschichte als Industriegebäude sichtbar erhalten.
Der Clou der Nutzung als KITA liegt in der Dreiteilung der Halle in Außenspielbereich, KITA und beheizbare Spielhalle. Die Dacheindeckung des westlichen Drittels wurde abgetragen und eine Freispielfläche innerhalb der vorhandenen Mauern geschaffen. Die Stahlkonstruktion der Decke blieb erhalten und verbindet die Außenmauern der Halle. Die neue Wand zur KITA wurde mit Fenstern und einem Zugang in das erste Obergeschoss versehen. Im östlichen Drittel entstand eine überdachte Spielhalle, die durch Lufterhitzer auch in der Winterzeit nutzbar ist. Hier wurde in Ergänzung zu den Portalen und Dachlaternen die Fassade mit hohen Fenstern geöffnet.
Der Clou der Nutzung als KITA liegt in der Dreiteilung der Halle in Außenspielbereich, KITA und beheizbare Spielhalle. Die Dacheindeckung des westlichen Drittels wurde abgetragen und eine Freispielfläche innerhalb der vorhandenen Mauern geschaffen. Die Stahlkonstruktion der Decke blieb erhalten und verbindet die Außenmauern der Halle. Die neue Wand zur KITA wurde mit Fenstern und einem Zugang in das erste Obergeschoss versehen. Im östlichen Drittel entstand eine überdachte Spielhalle, die durch Lufterhitzer auch in der Winterzeit nutzbar ist. Hier wurde in Ergänzung zu den Portalen und Dachlaternen die Fassade mit hohen Fenstern geöffnet.
In das mittlere Drittel der Wagenhalle wurden die Gruppen- und Funktionsräume der KITA eingebaut. Durch den Einbau einer Galerieebene entstand Platz für fünf Gruppen und einen Mehrzweckraum. Die Organisation der Einbauten orientiert sich am Stahlfachwerk des Daches, das in der gesamten Halle sichtbar ist. Schotten wurden parallel zu den Bindern eingebaut, kreuzende Wände im oberen Bereich mit Glaswänden errichtet. Dadurch bleibt der Eindruck von der Höhe der Halle erhalten.
Auf der üppigen Fläche ist eine Spiellandschaft entstanden, die durch die innenliegenden Kuben aus orangefarbenem Buchenholz für die Abstell- und Toilettenräume ergänzt wird. Über eine ebenfalls aus orangerotem Buchenholz gebaute Treppe erfolgt der Zugang zur Galerieebene. Die großzügige Nutzung und Gestaltung von Raum dient damit auch aktuellen pädagogischen Konzeptionen, die eine flexible Nutzung von "öffentlichen" Räumen bis hin zu kleinen Kuschelecken im KITA-Bereich vorsehen.
Simone Mergen
August 2003
Auf der üppigen Fläche ist eine Spiellandschaft entstanden, die durch die innenliegenden Kuben aus orangefarbenem Buchenholz für die Abstell- und Toilettenräume ergänzt wird. Über eine ebenfalls aus orangerotem Buchenholz gebaute Treppe erfolgt der Zugang zur Galerieebene. Die großzügige Nutzung und Gestaltung von Raum dient damit auch aktuellen pädagogischen Konzeptionen, die eine flexible Nutzung von "öffentlichen" Räumen bis hin zu kleinen Kuschelecken im KITA-Bereich vorsehen.
Simone Mergen
August 2003
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Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 036 |
| Baujahr | 1994-95 |
| Eigentümer | Stadt Köln |
| Bauherr | Stadt Köln, vertreten durch LEG Köln |
| Architekt | von Einsiedel Architekten, Sandro Graf von Einsiedel und Reinhard Haeffner |
| Fotos von | Lukas Roth |
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