Rückansicht des Wohnhauses, das sich nahtlos in die Struktur des Viertels einpasstFoto: Michael Reisch
Wohnen
Stavenhof 20
Stavenhof 20
50668 Köln
Innenstadt
50668 Köln
Innenstadt
Das Gebäude des Grundstücks Stavenhof 20 schließt eine ehemalige Baulücke in einer kleinen Seitenstraße am Eigelstein, dem dicht besiedelten Viertel in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Das Gebiet ist geprägt von schmaler Parzellierung einer stark heterogenen Bebauung.
Das Architektenteam b&k+ hat hier, wie an anderen Orten bereits vorher schon bewiesen, die schwierige Aufgabe der Baulückenbebauung kreativ gelöst: der Schaffung neuer Räume in den eng besiedelten Innenstadtbereichen. Um ein Maximum an attraktiven Wohn und Arbeitsräumen zu erreichen wurde sowohl im Innern wie auch Außen ein flexibler, unregelmäßiger Grund- und Aufriss entwickelt.
Ausgehend vom größtmöglichen Volumen gemäß aller Abstandsflächenbestimmungen, wurde im Weitern lediglich soviel subtrahiert, wie es eine angemessene Belichtung erfordert. Entstehende Horizontalflächen wurden als nutzbarer Außenraum begriffen und entsprechend gestaltet.
Weiter Projekte des Büros b&k+:
-> Wohn- und Atelierhaus Am Kölner Brett
-> Galeriehaus ads1a
Das Architektenteam b&k+ hat hier, wie an anderen Orten bereits vorher schon bewiesen, die schwierige Aufgabe der Baulückenbebauung kreativ gelöst: der Schaffung neuer Räume in den eng besiedelten Innenstadtbereichen. Um ein Maximum an attraktiven Wohn und Arbeitsräumen zu erreichen wurde sowohl im Innern wie auch Außen ein flexibler, unregelmäßiger Grund- und Aufriss entwickelt.
Ausgehend vom größtmöglichen Volumen gemäß aller Abstandsflächenbestimmungen, wurde im Weitern lediglich soviel subtrahiert, wie es eine angemessene Belichtung erfordert. Entstehende Horizontalflächen wurden als nutzbarer Außenraum begriffen und entsprechend gestaltet.
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Die Struktur des Hauses in sich ist modular angelegt. Das Gebäude reagiert damit auf die neuen Arten der Existenz menschlicher Gemeinschaften. Unterschiedliche Grundrisse der Wohneinheiten lassen sich mit Blick auf die Bedürfnisse der Bewohner aus einem Grundmodul herum schalten, oder wie es die Architekten selbst sagen würden:
"Die Hybridisierung bietet Frei-Räume, innen und außen, die nach Gusto mit den verschiedensten Funktionen besetzt oder parzelliert werden können. Die Bewohner werden zu Erfindern ihres eigenen Reiches frei von traditioneller Einschränkung."
Entstanden ist ein Gebäude, das sich wie ein Baum um eine sogenannte "mindergenutzte Fläche" formt und dessen Wohnungen sich zum Licht des Innenhofs öffnen. Es ist damit gelungen, natürlichen Freiraum in urbaner Enge zu schaffen und gleichzeitig die Verschattung der Wohnungen durch Nachbarbauten zu vermeiden.
Bemerkenswert ist auch die Hülle des Gebäudes: Die Oberfläche der Außenwände besteht aus nahezu weißen grau-bläulich schimmernder Fassadenfliesen, einer Reminiszenz an den "rheinischen Klinker", dem bevorzugten Baumaterial der Architektur der 50er Jahre, das auch die Häuser der Nachbarschaft prägt. Oder wie es die Architekten selbst sagen würden:
"Die Fliesen folieren, bewahren dabei aber die Intimität, ohne das Haus von den Nachbarn abzuschneiden. Sie nehmen die Wölbung des Kopfsteinpflasters auf, verlieren durch die weiße Verfugung ihre Eigenschaft der Aufteilung und werden zur Fläche."
Sebastian Hebler
August 2003
"Die Hybridisierung bietet Frei-Räume, innen und außen, die nach Gusto mit den verschiedensten Funktionen besetzt oder parzelliert werden können. Die Bewohner werden zu Erfindern ihres eigenen Reiches frei von traditioneller Einschränkung."
Entstanden ist ein Gebäude, das sich wie ein Baum um eine sogenannte "mindergenutzte Fläche" formt und dessen Wohnungen sich zum Licht des Innenhofs öffnen. Es ist damit gelungen, natürlichen Freiraum in urbaner Enge zu schaffen und gleichzeitig die Verschattung der Wohnungen durch Nachbarbauten zu vermeiden.
Bemerkenswert ist auch die Hülle des Gebäudes: Die Oberfläche der Außenwände besteht aus nahezu weißen grau-bläulich schimmernder Fassadenfliesen, einer Reminiszenz an den "rheinischen Klinker", dem bevorzugten Baumaterial der Architektur der 50er Jahre, das auch die Häuser der Nachbarschaft prägt. Oder wie es die Architekten selbst sagen würden:
"Die Fliesen folieren, bewahren dabei aber die Intimität, ohne das Haus von den Nachbarn abzuschneiden. Sie nehmen die Wölbung des Kopfsteinpflasters auf, verlieren durch die weiße Verfugung ihre Eigenschaft der Aufteilung und werden zur Fläche."
Sebastian Hebler
August 2003
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Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 017 |
| Baujahr | 1999-2001 |
| Eigentümer | WEG Kiltz/ Brandlhuber |
| Bauherr | WEG Kiltz/ Brandlhuber |
| Architekt | b&k+ brandlhuber & kniess + |
| Fotos von | Michael Reisch |
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