Kirchliche Bauten / Freizeit
Café an der Antoniterkirche
Antoniterstraße / Schildergasse 14
50667 Köln
Innenstadt
50667 Köln
Innenstadt
Die Antoniterkirche behauptet sich inmitten der Kommerzmeile Schildergasse und bietet neben überfrachteten Kaufhausfassaden seit eh und je einen Moment der Ruhe und des Rückzugs.
Neben der Kirche ist nun seit einiger Zeit, als Gemeindeerweiterung das Zentrum für City-Kirchenarbeit in Betrieb. Es gibt einen Gemeindesaal und Gruppenräume.
Als erstes fällt dem Besucher aber das öffentlich zugängliche Cafe ins Auge. Von der Schildergasse aus kommend befindet es sich hinter der Kirche.
Die Architekten konnten es auf Grund eines gewonnenen Wettbewerbes von 1998 realisieren.
Der Gebäudekörper besteht aus einer rechteckigen Glaskiste, in die ein roter Holzkubus geschoben ist. Hier finden sich die Funktionsbereiche. Durch seine Lage sichert er dem dahinter liegenden Garten Ruhe und Intimität.
Die transparente Cafe-Eingangsfassade liegt gegenüber der überwiegend massiven Fassade des Kirchenschiffes, allerdings in leicht gedrehter Position, so dass ein sich öffnender Innenhof mit angenehmen Proportionen entsteht. Bei gutem Wetter wird dieser Hof in den Cafebetrieb mit einbezogen.
Zwischen alter Kirche und modernem Cafe bietet sich dann die Möglichkeit, bei einem Milchkaffee oder einem Imbiss die wieder laufenden Arbeiten am Peek & Cloppenburg- Kaufhaus zu verfolgen.
Neben der Kirche ist nun seit einiger Zeit, als Gemeindeerweiterung das Zentrum für City-Kirchenarbeit in Betrieb. Es gibt einen Gemeindesaal und Gruppenräume.
Als erstes fällt dem Besucher aber das öffentlich zugängliche Cafe ins Auge. Von der Schildergasse aus kommend befindet es sich hinter der Kirche.
Die Architekten konnten es auf Grund eines gewonnenen Wettbewerbes von 1998 realisieren.
Der Gebäudekörper besteht aus einer rechteckigen Glaskiste, in die ein roter Holzkubus geschoben ist. Hier finden sich die Funktionsbereiche. Durch seine Lage sichert er dem dahinter liegenden Garten Ruhe und Intimität.
Die transparente Cafe-Eingangsfassade liegt gegenüber der überwiegend massiven Fassade des Kirchenschiffes, allerdings in leicht gedrehter Position, so dass ein sich öffnender Innenhof mit angenehmen Proportionen entsteht. Bei gutem Wetter wird dieser Hof in den Cafebetrieb mit einbezogen.
Zwischen alter Kirche und modernem Cafe bietet sich dann die Möglichkeit, bei einem Milchkaffee oder einem Imbiss die wieder laufenden Arbeiten am Peek & Cloppenburg- Kaufhaus zu verfolgen.
Die Cafe-Eingangsfassade nimmt den gleichmäßigen Rhythmus der Kirchenfassade und der neugotischen Fenstern auf. Die verwendeten Materialien bleiben im wesentlichen auf Stahl und Glas beschränkt. Nur der untere Bereich ist durch Doppeltüren aus Holz und eine den Eingang markierende Sichtbetonscheibe hervorgehoben. Durch Spiegelungen ist die Kirchenfassade jenseits des Hofes ständig präsent und das Gebäude wendet sich als Teil der Kirche zur Stadt hin.
Durch die gestalterische Zurückhaltung und die Anlehnung an die Kirchenfassade hinsichtlich der Proportion, entsteht ein reizvoller Dialog zwischen alter Kirchenfassade und zeitgenössischer Stahl-Glas-Architektur. Darüber hinaus bietet der ruhige Innenhof einen angenehmen Kontrast zu der Hektik von Warenhäusern und Fußgängerzone.
Im Cafe selbst setzt sich die zurückhaltende, materialbezogene Gestaltung fort, mit Ausnahme des komplett rot verkleideten Tresenbereichs, der Teil des roten Holzkubus ist.
Daneben fallen noch drei große Leuchter ins Auge, die der Cafe-Betreiber als Restposten nach der Expo 2000 in Hannover erworben hat.
Andreas Schlechtriem
August 2003
Durch die gestalterische Zurückhaltung und die Anlehnung an die Kirchenfassade hinsichtlich der Proportion, entsteht ein reizvoller Dialog zwischen alter Kirchenfassade und zeitgenössischer Stahl-Glas-Architektur. Darüber hinaus bietet der ruhige Innenhof einen angenehmen Kontrast zu der Hektik von Warenhäusern und Fußgängerzone.
Im Cafe selbst setzt sich die zurückhaltende, materialbezogene Gestaltung fort, mit Ausnahme des komplett rot verkleideten Tresenbereichs, der Teil des roten Holzkubus ist.
Daneben fallen noch drei große Leuchter ins Auge, die der Cafe-Betreiber als Restposten nach der Expo 2000 in Hannover erworben hat.
Andreas Schlechtriem
August 2003
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Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 004 |
| Baujahr | 2000 |
| Eigentümer | Evangelische Kirchengemeinde Köln, Antoniterkirche |
| Bauherr | Evangelische Kirchengemeinde Köln, Antoniterkirche |
| Architekt | Prof. Ulrich Coersmeier, Köln |
| Auszeichnungen | Award 1, award 2 und noch ein beschriebener Award..jkjfd ofepifd |
| Fotos von | Thomas Riehle; Plan von Büro Prof. Coersmeier |
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