Auf 800qm Hauptnutzfläche entstand eine Collage aus mehreren Baukörpern mit angliederten Innenhöfen.Foto: Uwe Schmitz
Verwaltung & Büro
3 Hof Haus
Vondelstraße 29-31
50677 Köln
Innenstadt
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In einem Hinterhof der Kölner Südstadt, im Bestand einer intakten Blockbebauung mit lebhaften Wohnstruktur, war die alte Lagerhalle einer Tierfuttergroßhandlung in ihrer bestehenden Form nicht mehr zu vermieten.
Das Gebiet ist geprägt von schmaler Parzellierung, großen Grundstückstiefen und einer heterogenen Bebauung.
Entsprechend der vorgefundenen Potentiale und der Vorgaben des Bauherrn hat das Architektenteam Hausmann + Müller die schwierige Aufgabe der Hofbebauung und der Schaffung neuer, vor allem belichteter Räume, im Inneren der eng besiedelten Blockrandbebauung einfallsreich umgesetzt.
Um den Kostenrahmen einzuhalten, galt es die bestehende Stahlbetonkonstruktion zu nutzen und durch gezielte Eingriffe die Belichtung und Belüftung der bis dahin dunklen Flächen zu gewährleisten.
Vor allem sollten die ehemaligen Kellerflächen mit ihrer großzügigen Raumhöhe in die Gesamtkonzeption einbezogen werden. Die bestehende Hallenstruktur wurde an unterschiedlichen Stellen eingeschnitten, die Tragkonstruktion und Höhenentwicklung wurde jedoch erhalten.
Das Gebiet ist geprägt von schmaler Parzellierung, großen Grundstückstiefen und einer heterogenen Bebauung.
Entsprechend der vorgefundenen Potentiale und der Vorgaben des Bauherrn hat das Architektenteam Hausmann + Müller die schwierige Aufgabe der Hofbebauung und der Schaffung neuer, vor allem belichteter Räume, im Inneren der eng besiedelten Blockrandbebauung einfallsreich umgesetzt.
Um den Kostenrahmen einzuhalten, galt es die bestehende Stahlbetonkonstruktion zu nutzen und durch gezielte Eingriffe die Belichtung und Belüftung der bis dahin dunklen Flächen zu gewährleisten.
Vor allem sollten die ehemaligen Kellerflächen mit ihrer großzügigen Raumhöhe in die Gesamtkonzeption einbezogen werden. Die bestehende Hallenstruktur wurde an unterschiedlichen Stellen eingeschnitten, die Tragkonstruktion und Höhenentwicklung wurde jedoch erhalten.
Auf 800qm Hauptnutzfläche entstand eine Collage aus mehreren Baukörpern mit angliederten Innenhöfen. Die drei hochwertigen Büro-und Ateliereinheiten deren Flächen unterschiedlich nutzbar und zusammenschaltbar sind, bieten variantenreiche Raumsituationen.
Die drei neuen Innenhöfe, die in die bestehende konstruktive Struktur eingeschnitten wurden, gliedern die zusammenhängenden Flächen, lassen drei unterschiedliche Ateliereinheiten entstehen und gewährleisten eine gute Auslichtung der einzelnen Bereiche.
Die Freiflächen sind unterschiedlich belegt und nutzbar und bilden die Kommunikationsräume der Gesamtanlage.
Auf unterschiedlichen Ebenen liegen die Höfe, schmale Durchgänge und Treppen verbinden im Auf und Ab die Atelierräume.
Ein Hauptidentifikationsmerkmal der Hofumnutzung sind die neuen raumbildenden Außenfassaden. Sie sind in Holzständerbauweise errichtet und mit waagerechten Rombusleisten in lasierter Fichte verkleidet.
Die Holzverkleidung beginnt "wegweisend" im Straßenraum und zieht sich als hölzernes Band in das Blockinnere, umschließt alle Bauteile und verleiht so der aufgeschnittenen Hallenstruktur im Außenraum einen neuen, fast wohnlichen und unverwechselbaren Charakter.
Das Material der Außenfassade steht im Kontrast zur städtischen Umgebung und zum Innenraum, der den Industriecharakter der ehemaligen Halle wurde belassen.
Barbara Schlei
August 2003
Die drei neuen Innenhöfe, die in die bestehende konstruktive Struktur eingeschnitten wurden, gliedern die zusammenhängenden Flächen, lassen drei unterschiedliche Ateliereinheiten entstehen und gewährleisten eine gute Auslichtung der einzelnen Bereiche.
Die Freiflächen sind unterschiedlich belegt und nutzbar und bilden die Kommunikationsräume der Gesamtanlage.
Auf unterschiedlichen Ebenen liegen die Höfe, schmale Durchgänge und Treppen verbinden im Auf und Ab die Atelierräume.
Ein Hauptidentifikationsmerkmal der Hofumnutzung sind die neuen raumbildenden Außenfassaden. Sie sind in Holzständerbauweise errichtet und mit waagerechten Rombusleisten in lasierter Fichte verkleidet.
Die Holzverkleidung beginnt "wegweisend" im Straßenraum und zieht sich als hölzernes Band in das Blockinnere, umschließt alle Bauteile und verleiht so der aufgeschnittenen Hallenstruktur im Außenraum einen neuen, fast wohnlichen und unverwechselbaren Charakter.
Das Material der Außenfassade steht im Kontrast zur städtischen Umgebung und zum Innenraum, der den Industriecharakter der ehemaligen Halle wurde belassen.
Barbara Schlei
August 2003
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Objekt-Daten
| Objektnr | projekt # 11 |
| Baujahr | 2001 |
| Eigentümer | Eheleute Welte |
| Bauherr | Eheleute Welte |
| Architekt | F. Hausmann, Aachen, M.V. Müller, Köln |
| Auszeichnungen | 1999 Testauszeichnung 2010 Testauszeichnung 2 |
| Fotos von | Uwe Schmitz |
| Optionen |
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